Beschreibung
Inhalt
Das Wahre, Gute und Schöne aus christologischer Perspektive
Jene drei Grundwerte, die in der griechischen Philosophie vorformuliert worden sind, haben 500 Jahre später in Jesus Christus Gestalt angenommen und leben seither in der Kirche als der Braut Christi weiter: das Wahre, das Gute und das Schöne.
Sich auf diese Werte zurückzubesinnen und Christus wieder in den Mittelpunkt des Denkens zu rücken, ist das Anliegen des vorliegenden Buches. Dieses Bemühen ist umso wichtiger in Zeiten, in denen Ideologen eine Wahrheit beanspruchen, die sie nicht haben; in denen selbst jene, die zu Hütern der Moral und des Rechts bestellt sind, gegen zentrale ethische Grundsätze verstoßen; und in denen Künstler und Kulturschaffende das Schöne als Kitsch abtun und stattdessen das Authentische im Häßlichen suchen.
Aus dem Grußwort von Erzbischof Georg Gänswein
Mit Beiträgen von Gerhard Ludwig Kardinal Müller, Weihbischof Athanasius Schneider, Heinz-Lothar Barth, Johann von Behr, Michael Fiedrowicz, Martin Grichting, Manfred Hauke, Wolfgang Koch, Peter Andrew Kwasniewski, Johannes Laas, Wolfram Morath-Vogel, Martin Mosebach, Christian Pietsch, Rudolf Michael Schmitz, Peter Stephan und Ralph Weimann sowie einem Text von Papst Benedikt XVI. in einem fiktiven Interview mit dem Herausgeber.
Stimmen zum Buch
»Inspiration pur.
In der besten Tradition der Kirchenväter und -lehrer schlägt dieses Buch eine Brücke von der platonischen Trias des Wahren, Guten und Schönen hin zur christlichen Theologie. 18 prominente Autoren aus Kirche und Wissenschaft nehmen Stellung zu aktuellen Themen vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krise von Kirche und Gesellschaft. In Fragen der Ethik, der Liturgie, der Kunstwissenschaft und der Philosophie werden zentrale Aspekte des Glaubens neu erschlossen und um neue Erkenntnisse erweitert. Wie in einem Kaleidoskop ergänzen die Beiträge sich gegenseitig. Die Texte richten sich an Laien und Experten gleichermaßen. Ein wichtiger Beitrag zur Rückbesinnung auf das, was Christentum ausmacht.«
Martin Kirves
»Ganz ohne ironisches Augenzwinkern vom Wahren, Schönen und Guten zu sprechen, erfordert heutzutage schon ein beträchtliches Maß an Unverfrorenheit. Dem Zeitgeist, der momentan die Räume von Wissenschaft und Kultur unerbittlich regiert, gilt diese von toten, alten, weißen Männern – am bekanntesten darunter die Weisen Sokrates, Plato und Aristoteles aus dem griechischen Altertum – beschriebene Dreiheit als höchst verdächtiges Relikt aus der Zeit des noch verdächtigeren „Christlichen Abendlandes“ (…). Der Potsdamer Kunsthistoriker und Architekturtheoretiker Peter Stephan hat nun die doppelte Unverfrorenheit, von dieser Dreiheit in ihrer klassischen Form nicht nur zu sprechen, sondern ihr auch noch ein ganzes Buch zu widmen (…). Trotz der großen thematischen Bandbreite und der unterschiedlichen fachlichen Ausrichtung der Autoren ergänzen sich die Beiträge in hohem Maße.«
Summorum Pontificum.de
Über den Herausgeber
Prof. Dr. habil. Peter Stephan, Jahrgang 1963, lehrt Architekturtheorie an der Fachhochschule Potsdam und ist außerplanmäßiger Professor für Kunstgeschichte an der Universität Freiburg im Breisgau.
Leseprobe
folgt in Kürze
Hardcover mit Überzug, bibliophil ausgestattet: Fadenheftung, zwei Lesebändchen, 384 Seiten, 52 teilweise vierfarbige Abbildungen, zweifarbig gedruckt, Fotopapier