Hardinghaus – Die verdammte Generation

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Gespräche mit den letzten Soldaten des Zweiten Weltkriegs

Während Holocaust und Judenverfolgung seit Jahrzehnten ihren berechtigten Platz besetzen, haben wir vergessen, die Soldaten, die auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, zu fragen, wie das alles wirklich war im Krieg. Ein Versäumnis, das Ende der 1960er-Jahre seinen Anfang nahm, als rebellische Studenten damit begannen, ihre Elterngeneration pauschal als Nazis zu verdammen.

13 Zeitzeugen der bedeutendsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges bitten letztmalig darum, gehört zu werden. Sie öffnen sich und sprechen schonungslos ehrlich über alles, was sie erlebten. Hören wir ihnen zu, anstatt sie zu verdammen.

> Exklusive Gespräche mit den letzten lebenden Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges
> Umfangreiche Hintergrundinformationen zu den bedeutendsten Schlachten 1939–1945
> Eine Bilanz über die Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegsverbrechen und ihr Wissen um den Holocaust

 

Vorrätig

Beschreibung

Inhalt

Der Zweite Weltkrieg aus der Sicht der letzten Zeitzeugen

Während Holocaust und Judenverfolgung seit Jahrzehnten ihren berechtigten Platz besetzen, haben wir vergessen, die Soldaten, die auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, zu fragen, wie das alles wirklich war im Krieg. Ein Versäumnis, das Ende der 1960er-Jahre seinen Anfang nahm, als rebellische Studenten damit begannen, ihre Elterngeneration pauschal als Nazis zu verdammen.

Alle bisherigen Versuche einer differenzierten Betrachtung unserer dunkelsten Geschichte scheiterten. Die Legende einer sauberen Wehrmacht ist zur Legende einer verbrecherischen Wehrmacht verkommen. Dabei haben historische Erkenntnisse nie bezweifelt, dass nur ein geringer Teil der Wehrmachtssoldaten an Kriegsverbrechen und Holocaust beteiligt war. Wenn es gelingt, dies anzuerkennen, können wir den Blick auf unsere Vergangenheit erweitern und uns selbst besser verstehen lernen. Wer weiß denn schon, wie es sich anfühlte, in einem Jagdflieger abgeschossen zu werden und allein im Mittelmeer zu treiben? Wie ertrugen unsere Väter und Großväter die qualvolle Hitze in Afrika oder unerträgliche Kälte und Hunger im Kessel von Stalingrad? Können wir weiterhin pauschal verurteilen, wenn wir erfahren, welches Leid Bromberger Blutsonntag, Rheinwiesenlager oder die Gemetzel während des D-Days und der Allerseelenschlacht über deutsche Soldaten gebracht haben?

13 Zeitzeugen der bedeutendsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges bitten letztmalig darum, gehört zu werden. Sie öffnen sich und sprechen schonungslos ehrlich über alles, was sie erlebten. Hören wir ihnen zu, anstatt sie zu verdammen.

> Exklusive Gespräche mit den letzten lebenden Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges
> Umfangreiche Hintergrundinformationen zu den bedeutendsten Schlachten 1939–1945
> Eine Bilanz über die Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegsverbrechen und ihr Wissen um den Holocaust

 

Über den Autor

Christian Hardinghaus, Jahrgang 1978, Dr. phil., promovierte nach seinem Magisterstudium der Geschichte, Literatur- und Medienwissenschaft (Film und TV) an der Universität Osnabrück im Bereich Propaganda- und Antisemitismusforschung und schloss danach ein Studium des gymnasialen Lehramtes mit dem Master of Education in der Fachkombination Geschichte/Deutsch ab. Seine historischen Schwerpunkte liegen in der Erforschung des NS-Systems und des Zweiten Weltkrieges. Er ist außerdem ausgebildeter Fachjournalist und arbeitet als Lektor, Autor und beratender Historiker. Seine Artikel erscheinen in zahlreichen regionalen und überregionalen Zeitungen und Magazinen. Er veröffentlicht sowohl Sachbücher als auch Romane.

  

Stimmen zum Buch

Ein ganz wichtiges Buch
Ich bin Jahrgang 1943 und gehöre damit zu der Generation, deren Mütter und Väter den 2. Weltkrieg „live“ miterlebt haben. In der Nachkriegszeit erfuhren wir kaum etwas über das sogen. Dritte Reich. die Eltern wollten nichts erzählen und im Geschichtsunterricht auf dem Gymnasium wurde das Thema ausgeklammert. „Der Landser“ heroisierte den Krieg, der Film „Die Brücke“ öffnete zum 1. Mal unsere Augen.
Heute lese ich dieses Buch und die Berichte der 13 Zeitzeugen lassen mich nicht mehr los. Sie erzählen vom Anfang bis zum bitteren Ende des Krieges, berichten ungeschönt und ohne Heroisierung von allen Fronten. Das Elend, die Wut, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung wurden mir bisher in keinem anderen Buch so vor Augen geführt. Der Autor stellt das Ganze gekonnt und nicht langweilig in einen historischen Zusammenhang.
Also: Eine sehr, sehr lesenswerte Hilfe zum Verständnis der zum Untergang verdammten Generation.
Raffi

Endlich wird diesen Männern eine Stimme verliehen
Historiker Christian Hardinghaus hat mir schon mehrfach mit Sachbüchern und historischen Romanen tolle Unterhaltung und einige Nachhilfe in Bereichen, die man sonst so nicht im Geschichtsbuch findet, geboten. Deshalb war auch „Die verdammte Generation“ ein absolutes Muss für mich.
„Nur schade, dass man sich in Deutschland nicht für meine Geschichte interessiert, das heißt für die Geschichte deutscher Soldaten überhaupt. Ich wäre gerne mal in Schulklassen gegangen. Die amerikanischen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg haben das gemacht für Schüler. Vielleicht hätte es auch hier etwas gebracht. Vor dem Krieg muss man warnen, wenn man ihn kennt. Aber da hat niemand gefragt.“, sind Worte von Zeitzeuge Fritz. (…)
Christian Hardinghaus hier endlich an, was längst überfällig war, nämlich, dass auch vom Kriegsleid der deutschen Soldaten berichtet wird, diese vom Generalverdacht befreit werden, und so vielleicht auch den Deutschen von dem Schuldbewusstsein genommen wird, das sie oft so handlungsunfähig macht. Alles in allem eine absolute Pflichtlektüre und begeisterte fünf Sterne.
Elke Seifried

 

Leseprobe

Hardinghaus_Die verdammte Generation_Leseprobe

 

Hardcover, 328 Seiten, mit zahlreichen Fotos und Abbildungen

 

Zusätzliche Information

Größe 22.1 × 14.2 × 3.5 cm
Autor

Christian Hardinghaus

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