Mänken/Hellebrand/Abel – Die verkaufte Mutter

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21 Erfahrungsberichte zur Freiheit der modernen Frau

Die Freiheit der Frauen, sich bewusst für Familienarbeit zu entscheiden, wird durch Gesellschaft und Politik immer mehr eingeengt. Eine längere Auszeit von der Erwerbsarbeit ziehen immer weniger Frauen in Betracht, denn Familienarbeit findet heutzutage weder ausreichend finanzielle noch gesellschaftliche Anerkennung.  „Was, Du bist wegen der Kinder zuhause geblieben?“, ist eine Frage, mit der sich die Herausgeberinnen dieses Buches immer wieder auseinandersetzen mussten. Die Beobachtung, in einer Gesellschaft ohne positives Mutterbild zu leben, spornte Sabine Mänken, Bettina Hellebrand und Gabriele Abel dazu an, Mütter selbst sprechen zu lassen.

 

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Beschreibung

Inhalt

21 Erfahrungsberichte zur Freiheit der modernen Frau

Die Freiheit der Frauen, sich bewusst für Familienarbeit zu entscheiden, wird durch Gesellschaft und Politik immer mehr eingeengt. Eine längere Auszeit von der Erwerbsarbeit ziehen immer weniger Frauen in Betracht, denn Familienarbeit findet heutzutage weder ausreichend finanzielle noch gesellschaftliche Anerkennung.  „Was, Du bist wegen der Kinder zuhause geblieben?“, ist eine Frage, mit der sich die Herausgeberinnen dieses Buches immer wieder auseinandersetzen mussten. Die Beobachtung, in einer Gesellschaft ohne positives Mutterbild zu leben, spornte Sabine Mänken, Bettina Hellebrand und Gabriele Abel dazu an, Mütter selbst sprechen zu lassen.

Mit Hilfe ihrer Initiative „kulturtat familie“ sammelten sie Erfahrungsberichte von Frauen, die auf sehr persönliche Weise die Herausforderungen und Schwierigkeiten ihres Mutterseins in der Gesellschaft reflektieren. Die 21 Autorinnen schildern Glücksmomente ebenso wie persönliche Tiefpunkte, Zweifel ebenso wie ungebrochenes Vertrauen in ihre selbst gewählte Aufgabe. Das Buch versteht sich als Plädoyer für eine Wahlfreiheit, die mehr sucht, als eine durchorganisierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Über die Herausgeberinnen

Sabine Mänken, geboren 1964 in Nürnberg. Mit der Frage „Wie Welt wohl funktioniert?“ entschloss sie sich zum Studium der Volkswirtschaft und Politikwissenschaft. Die Antworten, für die sie als Diplomvolkswirtin geradestehen sollte, empfand sie als ernüchternd und tauschte deshalb die graue Welt der Theorie gegen die lebendige Welt von Familie und Kindern. Die Fragen bleiben dieselben, doch im Reichtum der Beziehungen fanden sich Antworten, die Entwicklung ermöglichen. Heute ist sie Biographieberaterin in Frankfurt. Sie ist Mutter von drei Kindern.

Bettina Hellebrand, geboren 1964 in Berlin und zweisprachig aufgewachsen (italienisch-deutsch), studierte Literatur, Russisch und Erziehungswissenschaften in Hamburg und Moskau. Bis zu ihrer Familiengründung arbeitete sie als Gymnasial- und Waldorflehrerin. Seit 2009 engagiert sie sich zunehmend für die Stärkung von Familienarbeit (Gründung von Eltern-Kind-Gruppen, Familienfreizeiten). Derzeit leitet sie in Frankfurt Deutschkurse für ausländische Mütter. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen und einer Tochter.

Gabriele Abel, geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main, wo sie auch heute noch lebt. Sie hat in unterschiedlichsten Stadtteilen ihrer Heimatstadt gewohnt und als Grundschullehrerin gearbeitet, unterrichtete Kinder aus verschiedensten Kulturkreisen und bekam so vielfältige Einblicke in die Milieuvielfalt unserer Gesellschaft. Als Beamtin konnte sie sich mehrfach aus familiären Gründen beurlauben lassen und in Teilzeit wieder einsteigen. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Töchtern und zwei Söhnen.

 

Stimmen zum Buch

»Wir Mütter sind Kulturschaffende«
Aus einem Interview mit Bettina Hellebrand in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

»FAZ: Sie zitieren in Ihrem Buch Artikel 6, Absatz 4 des Grundgesetzes: „Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.“ Wie sollte die Erfüllung dieses Artikels Ihrer Ansicht nach aussehen?
Bettina Hellbrand: Das ist ein ganz wunderbarer Absatz! Um ihn zu erfüllen, muss man erst mal verstehen, dass Muttersein keine Gabe der Natur ist, sondern eine Kulturtechnik, die erlernt werden muss. Oft wird vergessen, dass solches Lernen selber Schutz braucht, denn ein mütterlich handelnder Mensch hat Hände und Kopf oft nicht frei zur Selbstverteidigung. Wenn dazu noch Sorgen um Unterhalt und Rente kommen, wird es ganz bitter. Der Schutz müsste sowohl aus einer angemessenen finanziellen Unterstützung und – fast noch wichtiger – aus echter gesellschaftlicher Wertschätzung dieser Tätigkeit bestehen.«

 

Paperback, 128 Seiten

 

 

Zusätzliche Information

Größe 23.6 × 17.2 × 1.2 cm
Autor

Mänken, Hellebrand, Abel

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