Beschreibung
Inhalt
Editorial von Roland Tichy – TE 0226
Ein besseres Jahr?
Das Jahr 2025 war das Jahr der Enttäuschungen: Nicht weil die Wahlversprechen der CDU/CSU dahinschmolzen wie Schneeflocken auf der heißen Herdplatte – sondern weil sie in ihr Gegenteil verkehrt wurden. Egal ob Migration, Heizungsgesetz, Schuldenbremse, Bürgergeld, Sanierung der Sozialversicherungen oder Verschuldung und so weiter und so fort: „Tand, Tand ist das Gebilde von Merzens Hand“, möchte man Fontane paraphrasieren. Bei so viel Wählertäuschung glaubt kaum jemand mehr, dass diese Koalition unter Führung der SPD und mit Duldung der Grünen noch bestehen kann. Ich allerdings fürchte, sie wird.
Die Union verschärft ihre Dämonisierung der AfD. Damit hält die CDU/CSU freiwillig die Nase für den Ring hin, an dem sie nach links durch die Manege gezogen wird. Denn der SPD laufen die Wähler zu Grünen und Linken davon – also zieht sie sich und ihren größeren Juniorpartner nach links.
Und weil CDU wie CSU wie SPD fürchten müssen, dass die Wähler wütend sind über diese ungewählte Politik, fürchten sie jede Wahl. Werden sie abgewählt, koalieren sie gegen den Wählerwillen, um die Wahlen zu entwerten. So geschickt geht die SPD dabei vor, dass Koalitionspolitik einer Schutzgelderpressung gleicht: Merz-Spezi und Unkulturminister Wolfram Weimer ist nach der endlosen Kette seiner Schmutzeleien abhängig von der Duldung durch SPD und Grüne. Er zahlt Schutzgeld, damit er seine Geschäftchen weiterbetreiben darf; Schutzgeld in Form von Subventionen für linke und grüne sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NGOs).
Ist 2026 ein Jahr der Hoffnung?
Die Armen werden ärmer, die Reichen reicher. Arm wird, wer am Sparbuch und der Rente hängt. Der muss zuschauen, wie sein kleines Häuschen entwertet und die Kaufkraft durch Inflation gedrückt wird. Und da die Schuldenmilliarden ja irgendwohin müssen – siehe da, die Aktienkurse erreichten immer neue Rekordniveaus und die Verlagerung von Vermögen ins Ausland ebenso. Rüstungskonzerne übernehmen die Rolle der Automobilindustrie. Wollen wir das so? Selbstvertändlich steigen auch die Diäten. Politik wird zur Performance, die keine Reform mehr schafft, nur endlose Redebeiträge absondert.
Immer mehr Menschen aber setzen sich gegen Bevormundung und zerstörerische Politik zur Wehr. Sie wollen sich nicht länger fesseln lassen von bürokratischen Regeln, die nur der Gängelei dienen und notwendige Änderungen verhindern. Sie protestieren gegen Fake-News von ARD und ZDF, gegen verfettete Kirchenfürsten mit ihren schmutzigen Fantasien, die in Paderborn mit Tiefkühlhähnchen seltsame Riten im Altarraum aufführen oder in Stuttgart Schleimhaufen als Christkind ausgeben. Es bleibt nichts mehr unwidersprochen, auch die totalitären Anmaßungen Brüssels bis hin zum Flaschendeckel.
Willkommen im neuen Jahr. Es gibt Hoffnung!
Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe
100 Seiten, durchgehend 4-farbig, broschiert








