TE 0926 – Tage der Entscheidung

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DIE 12 GRÖSSTEN TORHEITEN DEUTSCHLANDS
Die gute Nachricht: Fast alle lassen sich korrigieren

 
+++ JÜRGEN SCHMID
– Mogeleien: So wird die Elektromobilität schöngeschrieben  +++ SOFIA TAXIDIS – Mehr Überwachung: Bürger unter Generalverdacht  +++ KLAUS-RÜDIGER MAI – Bundeszwang: Wie sich Landesregierungen absetzen lassen +++

Editorial von Roland Tichy: Verdienen am Fehler (hier – weiter unten – zu lesen!)

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Beschreibung

 

Inhalt

Editorial von Roland Tichy – TE 0926

Verdienen am Fehler

Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Die letzten Worte Jesu am Kreuz sind Worte der Barmherzigkeit: Vergib ihnen Nichtwissen und Dummheit.

Wissen unsere Politiker, viele Medien und ihre Mitläufer nicht, was sie tun? Tichys Einblick hat die zwölf folgenreichsten Fehler aufgelistet (siehe S. 14). Zu jedem gibt es Unterpunkte, mehr, als dieses Heft Seiten hat. Der Murks ist bekannt. Wenn sie aber wissen, was sie anrichten – warum hören sie nicht auf damit? So schwierig ist es ja nicht, das Heizungsgesetz abzublasen, die Energieversorgung zu stabilisieren oder das Verbrennerverbot zu kippen. Viele Antworten, die ich von Lesern bekomme, kreisen um fremde Mächte, oder dass sie Land und Volk hassen, sogar satanische Kräfte sollen im Spiel sein.

Da hilft der mittelalterliche Philosoph Wilhelm von Ockham (um 1288–1347): „Die einfachste ausreichende Erklärung ist meist die beste.“ Dieser Satz schneidet messerscharf viele Vermutungen weg, weshalb „Ockhams Rasiermesser“ als Denkregel bis in die Gegenwart wirkt. Man braucht keine komplizierten Konstruktionen, wenn eine einfache Antwort die Lage hinreichend erklärt. Die einfachste Antwort ist: Sie wissen genau, was sie tun. Aber sie verdienen am Falschen. Kirchen sind Großverdiener der Asylpolitik, und an grünen Energien verdient ein Lobbyistengeflecht, das immer noch mehr Geld verschlingt. Die Übergriffigkeit resultiert aus der Gier. Der Rest ist Dummheit, die als Ideologie getarnt daherkommt und sich mit Größenwahn verbindet. Politiker machen sich mit Gesetzen wichtig, statt den Menschen zu überlassen, wie sie ihr Familienleben gestalten, ihrem Beruf nachgehen und was sie zur Mahlzeit auf ihre Teller legen.

Denn wir werden weder das Klima regulieren können noch die Welt retten. Fangen wir an, die kleine Welt unserer Nächsten zu verbessern, statt unsere Mühen an den Planeten zu verschwenden. Und wir haben genug Aufgaben: Jobs fallen weg, die Sozialsysteme erodieren, Schulen sind Orte der Gewalt statt des Lernens, die Armut nimmt zu. Und schon wird es schwierig: Unsere herkömmlichen Parteien mögen ehrliche Gemeinde- oder Stadträte haben. Aber insgesamt sind unsere Medien, Gewerkschaften, Kirchen und vor allem die Parteien das Problem Nummer 1. Die Dummen regieren die Stummen. Täglich werden wir zugedröhnt mit Propaganda, ist die Halbwahrheit schon Fortschritt gemessen an der verbreiteten Lüge.

Die Lage spitzt sich zu. Überlebt Friedrich Merz als Kanzler diesen Herbst? Kann man die Bevölkerung mit Überwachungsgesetzen (siehe S. 28) und Beschneidung ihrer demokratischen Rechte stummschalten? Die Monsterschulden von Klingbeil/Merz – warum sind sie so vernichtend für unsere Zukunft? Bringen die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin endlich Bewegung in die eingefrorene, erstarrte Politik der Dauermurkser? Vor uns liegen Monate der Entscheidung. Die gute Nachricht: Fehler sind korrigierbar.

 

Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe

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100 Seiten, durchgehend 4-farbig, broschiert

Zusätzliche Information

Gewicht 225 g
Größe 28 × 21 × 0,5 cm

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