Hopf (Hg.) – Die Freiheit der Wissenschaft und ihre Feinde

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»Zur Redefreiheit kann man nur zwei Haltungen einnehmen – und jeder trifft seine Wahl«
Noam Chomsky

Universitäten sind Stätten der geistigen Auseinandersetzung. Die Suche nach Wahrheit und Erkenntnis lebt vom leidenschaftlichen, heftigen und kontroversen Ringen um Thesen, Fakten, Argumente und Beweise. Obwohl dies zu den konstitutiven Grundsätzen der Universitäten gehört und von nahezu allen Wissenschaftlern geteilt wird, steht es um die Debatten- und Streitkultur an den deutschen Universitäten nicht überall zum Besten. Für die Freiheit von Forschung und Lehre muss täglich neu eingetreten und gekämpft werden. Sowohl der Staat als auch jeder einzelne Wissenschaftler stehen hier in einer besonderen Pflicht.

Mit Beiträgen von Theodor W. ADORNO, Götz ALY, Jörg BABEROWSKI, Franz BOAS, Micha BRUMLIK, Martin van CREVELD, Norbert ELIAS, Jan FLEISCHHAUER, Timothy GARTON ASH, Michael IGNATIEFF, Marc JONGEN, Wolfgang KRAUSHAAR, Maria-Sibylla LOTTER, Herfried MÜNKLER, Werner J. PATZELT, Karl POPPER, Thilo SARRAZIN u.v.m.

 

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Beschreibung

Inhalt

„Universitäten sind Stätten der geistigen Auseinandersetzung. Die Suche nach Wahrheit und Erkenntnis lebt vom leidenschaftlichen, heftigen und kontroversen Ringen um Thesen, Fakten, Argumente und Beweise. Obwohl dies zu den konstitutiven Grundsätzen der Universitäten gehört und von nahezu allen Wissenschaftlern geteilt wird, steht es um die Debatten- und Streitkultur an den deutschen Universitäten nicht überall zum Besten. Die Sensibilitätsschwelle für andere Meinungen scheint erheblich gesunken zu sein. Die insbesondere im anglo-amerikanischen Hochschulraum zu beobachtende Entwicklung, niemandem eine Ansicht zumuten zu dürfen, die als unangemessen empfunden werden könnte, verbreitet sich auch in Deutschland.“ (…)

„Universitäten haben die wichtige Funktion, Debatten vorzuformen, ihnen eine Struktur zu geben und das Wichtige vom Unwichtigen zu scheiden. Diese wichtige Aufgabe können sie nur erfüllen, wenn sie nicht jenen Minderheiten nachgeben, die am lautesten schreien oder sogar Gewalt anwenden. Staat und Universitäten müssen sich schützend vorangegriffene Wissenschaftler stellen, egal, wo sie politisch oder wissenschaftlich stehen. Wie die in den Beiträgen dieses Bandes aufgelisteten Beispiele zeigen, müssen sich die Universitäten fortlaufend ihrer Debatten- und Streitkultur vergewissern. Für die Freiheit von Forschung und Lehre muss täglich neu eingetreten und gekämpft werden. Sowohl der Staat als auch jeder einzelne Wissenschaftler stehen hier in einer besonderen Pflicht.“
Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (in seinem Vorwort zu diesem Band).

Noam Chomsky, der weltweit bekannte linke Intellektuelle, formuliert: „Der Kampf für die Freiheit der Rede ist von entscheidender Bedeutung, bildet diese doch das Herzstück eines ganzen Systems von Freiheiten und Rechten. (…) Zur Redefreiheit kann man nur zwei Haltungen einnehmen, und jeder trifft seine Wahl.“

Mit Beiträgen von Theodor W. ADORNO, Götz ALY, Jörg BABEROWSKI, Franz BOAS, Micha BRUMLIK, Martin van CREVELD, Norbert ELIAS, Jan FLEISCHHAUER, Timothy GARTON ASH, Michael IGNATIEFF, Marc JONGEN, Wolfgang KRAUSHAAR, Maria-Sibylla LOTTER, Herfried MÜNKLER, Werner J. PATZELT, Karl POPPER, Thilo SARRAZIN u.v.m.

 

Leseprobe

Hopf_Die Freiheit der Wissenschaft und ihre Feinde_Leseprobe

 

Paperback, 296 Seiten

 

Zusätzliche Information

Größe 20.9 × 14.9 × 2.3 cm
Autor

Wilhelm Hopf (Hg.)

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